Tipps bei Hausstaubmilbenallergie

Hausstaubmilben (HSM) sind winzige, unschädliche, mit freiem Auge nicht sichtbare Spinnentiere, die warme, feuchte, hautschuppenreiche Umgebung bevorzugen – im Bett fühlen sie sich daher besonders wohl!

Die Tierchen sind im Grunde harmlos. Allergiker reagieren aber auf die Stoffwechselendprodukte der Hausstaubmilbe mit vermehrtem Nasensekret, verstopfter Nase, Nies- und Hustenreiz, Rötung und Tränen der Augen sowie mit Atemnot.

Ein paar Tipps für Allergiker:

  • Es gibt spezielle Hüllen für Matratzen, die undurchlässig für die allergieauslösenden HSM-Stoffwechselendprodukte sind. Diese sollten jedoch feuchtigkeits- und luftdurchlässig sein, in regelmäßigen Abständen gewaschen und vor der Wiederverwendung vollständig getrocknet werden. Die Hüllen sind in vielen Bettenfachgeschäften und im Medizinbedarf-Fachhandel erhältlich. Achten Sie bitte auf eine gute Qualität der Membran!
  • Waschen Sie Ihre komplette Bettwäsche inklusive Decke und Polster einmal pro Woche und achten Sie darauf, dass sie vollständig trocken sind – am besten verwenden Sie einen Trockner.
  • Entfernen Sie alle Teppiche, Sofas und andere Staubfänger aus Ihrem Schlafbereich!
  • Stofftiere sollten Sie besser nicht im Schlafzimmer aufbewahren oder ebenfalls wöchentlich waschen. Weniger wirkungsvoll ist eine Gefrierbehandlung im Tiefkühler.
  • Verwenden Sie nur Staubsauger mit Spezial-Milbenfilter oder wischen Sie das Schlafzimmer feucht aus!
  • Das Schlafzimmer soll kühl und trocken gehalten werden. Räume mit Temperaturen unter 17 Grad C bieten der Hausstaubmilbe nur ungünstige Lebensbedingungen!
  • Entfernen Sie alle lebenden Pflanzen aus Ihrem Schlafbereich!

Durch konsequentes Umsetzen dieser Empfehlungen lassen sich Ihre Beschwerden meist deutlich bessern. Eine zusätzliche Behandlung mit Medikamenten oder eine Impftherapie sind gelegentlich notwendig.